Momentan stehen mehrere Projekte an.
Einen würdigen Nachfolger für
Flatsch zu finden gestaltet sich recht schwierig. Denn der neue Kurzfilm
soll eine ähnliche Länge, d.h. maximal 5 Minuten haben, aber
inhaltlich in eine ganz andere Richtung gehen. Denn schließlich wollen
wir keine lauwarmen Aufguß unserer eigenen Idee, sondern einen eigenständigen
Film mit Charaker. Ganz schön hohe Ansprüche - das haben wir
beim Brainstorming dann auch gemerkt. Mehrer Ideen mußten leider
aufgrund fehlender Pointen, umständlicher Handlung oder technischer
Undurchführbarkeit gekippt werden. Tja, und im Moment schwebt noch
immer kein brillianter Vorschlag über unseren Köpfen. Ach, was
waren das für Zeiten, wo man zwei Helden, einen Magier und einen Bösewicht
genommen hat, und fertig war die Handlung!
Demnächst mehr..
Aber Flatsch läßt uns auch sonst
nicht los: mehrere große Festivals haben sich angemeldet und würden
den Film gerne zeigen. Allerdings: nur auf 35mm Kinoformat! Tja, wir haben
uns also kundig gemacht, was es kostet, die dreieinhalb Minuten auf 35mm
auszubelichten, erstmal ungläubig die Augen aufgerissen und uns dann
spontan entschlossen, daß wir das auf keinen Fall aus eigener Tasche
bezahlen würden. Also - es müssen Sponsoren her!
Um potentielle Geldgeber von unserer Idee
zu überzeugen, haben wir spezielles Flatsch-Briefpapier entworfen,
eine MPEG-CD mit eigenem Cover hergestellt und entsprechende Texte aufgesetzt.
Die ersten Briefe und CDs werden Anfang September weggeschickt - wie sind
gespannt auf die Resonanz!
Das dritte Projekt, an der wir arbeiten,
ist ein digitaler Neuschnitt von "Miscellanneus", unserem Splatterfilm,
den wir 1995 gedreht haben. Warum? Nun, das Material ist richtig gut -
klar, wir haben uns damals auch alle Mühe gegeben, haben uns ins Gesicht
gekotzt, Därme gefressen, mit Schürhaken die Körper durchbohrt
usw.
Lediglich der (damalige!) Schnitt wird
dem Material nicht gerecht: rein analog, ohne Timecode und Maschinensteuerung,
ohne Zeitlupe, ohne jede Korrekturmöglichkeit und mit einem Vierspur-Cassettenrecorder
vertont - naja, 1995 ging das nicht anders...
...aber heute geht´s! Deswegen haben
wir das gesamte Rohmaterial digitalisiert, in schwarzweiß und in
quasi-16:9 umgewandelt, den Film stark gekürzt (von 17 auf unter 10
Minuten) und ihn mit einer neuen "Atmosphäre" versehen: er wird nämlich
zur Weihnachtszeit spielen!
Allzuviel sei hier noch nicht verraten
- lediglich der Titel, der vielleicht schon einen kleinen Vorgeschmack
geben wird:
BESINNLICHES GEMETZEL - EIN
ADVENTSMASSAKER
In diesem Sinne ... bis bald!
Stand: 20.08.2001